Dienstag, 20. Januar 2015

Warten






Ich warte auf meinen zweiten kleinen Kvikli ...

Mittwoch, 7. Januar 2015

Übergänge


altes Loslassen
neues Zulassen
warten auf das was kommt
auf das Vergangene zurückblicken
Spannung und Wehmut
Vorfreude 
die Zwischenzeit nutzen


In letzter Zeit ist es hier sehr ruhig und still geworden.
Familie und Beruf haben mich sehr vereinnahmt und es blieb kaum Zeit für einen Besuch hier.
Jetzt hat sich alles ein bisschen beruhigt und für mich beginnt eine Zeit der Übergänge.
In wenigen Wochen oder Tagen erwarte ich mein zweites Kind und jetzt gerade nutze ich die Zeit zum Vorbereiten und Sortieren.
Ich weiß nicht genau ob und wie es hier weitergehen soll.
Ich lasse es auf mich zukommen und nutze die Zwischenzeit für neue Gedanken.

Habt es bis dahin gut!
Laura

Sonntag, 28. Dezember 2014

Stadt // Land // Weihnachten




Es ist Weihnachten - zumindest in diesem Moment, in dem ich diesen Text schreibe.
Alles schläft - ich wache über den Weihnachtsbaum. Endlich mal Zeit etwas nachzudenken über dieses Fest. An dieser Stelle vielleicht besonders darüber, was Weihnachten in der Stadt und auf dem Land bedeutet. Aber ehrlich gesagt kann ich das gar nicht beurteilen. Ich habe Weihnachten noch nie in der Stadt verbracht. Und ich bin mir auch gar nicht sicher, ob es überhaupt einen Unterschied ausmachen würde, wenn ich es jemals tun würde.

Weihnachten bedeutet für mich erstmal eine riesige Portion Vorfreude. Freude auf das Fest, die Lieben wiederzusehen und natürlich auch zu schenken und beschenkt zu werden. Dieses Jahr habe ich durch meinen dreijährigen Sohn diese Vorfreude nochmal ganz intensiv erleben dürfen: Der Adventskalender, das Basteln, das Krippenspiel und der Nikolaus im Kindergarten und die täglich Frage:Wann ist es endlich soweit? ... Und dann ist das Fest endlich da. Es kommt bei uns immer ganz leise und gemütlich. Wir machen einen großen Spaziergang und wurden dieses Jahr durch einen zauberhaften Sonnenuntergang beschenkt. Zu Hause gibt es dann Kakao und jeder kramt noch geheimnisvoll in einer Ecke, dann werden die Lichter im Baum angezündet und wir versammeln uns am Klavier um Weihnachtslieder zu singen. Im Anschluss gibt es dann (endlich!) die Geschenke. Die werden ganz gemütlich ausgepackt, dabei wird erzählt und ein bisschen gegessen. Wenn die heilige Nacht schon weit vorangeschritten ist, gehen wir in den fast mitternächtlichen Gottesdienst in der Dorfkirche. Dort wird hauptsächlich gesungen und ich bekomme fast jedes Jahr bei „Stille Nacht“ eine Gänsehaut. Glücklich und zufrieden schlafen dann zu Hause alle ein. Die beiden Feiertage sind bei uns sehr unspektakulär. Es wird hauptsächlich gegessen, es sich gemütlich gemacht, Spazieren gegangen und mit den Kindern gespielt.
Wenn ich das so schreibe, dann ist bestimmt der einzige Unterschied die Dorfkirche und der schöne Sonnenuntergang in den Weinbergen, der sich hier ausmachen ließe. Aber ich denke überall geht es darum es sich mit seinen Lieben so schön wie möglich zu machen und den Zauber der Weihnachtstage zu genießen.



Ich hoffe, ihr hattet alle eine schöne und besinnliche Zeit.
Dir, liebe Anna, danke ich für ein sehr spannendes Jahr mit Stadt // Land // +.
Wir haben viel zusammen gelacht und nachgedacht. Unter „Druck“ doch mehr zustande gebracht als manchmal für möglich gehalten und uns auch gegenseitig etwas näher kennengelernt.
Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und vielleicht treffen wir uns hier irgendwann an einer anderen Stelle wieder.

Vielen Dank, für´s Lesen an alle!
Eure Laura


Sonntag, 23. November 2014

Stadt // Land // Essen

November! Das ging schnell. Herbst? Winter! Und Anna und ich sind jetzt weniger unterwegs.
Mehr zuhause. Machen es uns gemütlich. Essenseinladungs-Saison!



Ich persönlich esse nicht nur gerne, sondern koche und backe auch mit viel Freude. Da hat sich auch nach unserem Umzug auf´s Land nichts daran geändert.
Natürlich macht es hier sehr viel Spaß, da man auf die regionalen Produkte des Wochenmarkts zurückgreifen kann, selbst Obst und Gemüse im Garten anbaut oder von den Nachbarn geschenkt bekommt und den Wein von den Winzern vor Ort bezieht. Und ich staune immer noch wie gut ausgestattet unser Supermarkt hier ist. Der kann mit unserem Berliner Supermarkt mehr als mithalten.

In Berlin sind wir jedoch viel auswärts Essen gegangen. Bei dem Angebot!
Hier gibt es tatsächlich ein paar nette Restaurants, aber es ist im alltäglichen Leben nicht so verankert essen zu gehen. Das ist eher etwas Besonderes. Stattdessen trifft man sich viel privat. Man wird hier und dort zum Essen oder Kaffee eingeladen und lädt selbst ein oder Freunde kommen vorbei und man kocht zusammen. Das gefällt mir sehr gut. Auch wenn ich meinen Vietnamesen in Berlin manchmal sehr vermisse.

Was mir hier in der Provinz aber sehr aufgefallen ist, sind die Kuchenspenden. Ständig backt man für den Kindergarten, den Flohmarkt,  das Kirchenfest, ... kann aber andererseits auch fasst jedes Wochenende an irgendeinem Kuchenbuffet im Umkreis selbstgebackene Kuchen erstehen und probieren. 
Vielleicht sollte ich mal ein Backbuch schreiben: „Das Kuchenbuffet auf dem Lande“...




Donnerstag, 13. November 2014

Strickjacke

Endlich komme ich mal dazu euch die neue Strickjacke von Kvikli zu zeigen, die ich diesen Herbst gestrickt habe. Sie ist sehr zünftig geworden, aber er trägt sie gerne und fleißig.



Getestet und für gut befunden :)

Samstag, 8. November 2014

Samstagskaffee







































Heute war endlich mal wieder Zeit für einen schönen Samstagskaffee.
Und dazu gab es einen meiner Lieblingskuchen. New York Cheesecake mit Himbeeren.
Gebacken haben ich nach diesem Rezept.
Hmmm! Himmlisch!
Euch allen ein schönes Wochenende!

Sonntag, 26. Oktober 2014

Stadt // Land // Herbst

Ob Stadt oder Land: Der Herbst ist da!



Und hier auf dem Land zeigt sich der Herbst gerade von seiner schönsten Seite. Die Blätter werden bunt, der Wind pustet kräftig, Regen und Sonne geben sich die Hand, die Ernte aus dem Garten ist eingefahren und eingemacht, die Tage werden kürzer und man kuschelt sich schön zu Hause ein oder genießt bei Sonnenschein einen Spaziergang durch den Wald.

Aber ich frage mich ja immer gerne was nun gerade den Unterschied zwischen Stadt und Land ausmacht... 
Klar, gibt es hier mehr Blätter die fallen, da es nun mal mehr Bäume auf dem Land gibt als in der Stadt und natürlich steht in meiner Kammer nun ein riesiger Vorrat an Marmelade, die mich an den Sommer im Garten erinnert. Aber ist das schon der Unterschied?

Vielleicht ist es der Nebel.
Ich kann mich kaum daran erinnern, dass es in Berlin besonders nebelig im Herbst war.
Hier dagegen gibt es viel Nebel. Morgens hängt er über dem Fluss, so dass man glauben kann, es gäbe nie mehr ein Durchkommen und es würde für immer trüb bleiben. Aber dann verschwindet er bis zum Nachmittag komplett und hervor tritt wunderschöner Sonnenschein.
Vielleicht ist es der Nebel.


Vormittags


Nachmittags



Oder wie sieht es bei dir in der Stadt aus, liebe Anna?